Die Ursprünge, warum man einen Blumenstrauss verschenkt sind sehr verschieden. Manche gehen sogar zurück bis in das alte Rom. Damals war der 14. Februar er einen Gedenktag, der die Menschen an die Göttin Juno erinnern sollte. Dieser Göttin wurden unter anderem Blumen geopfert. Auch wurden wie in einer Lotterie Paare zusammen gewandelt, die sich vorher noch nicht kannten. Diese Liaison hielt dann für ein Jahr und die Frauen bekamen an diesem Tag von ihren neuen Männern Blumen geschenkt. In einer anderen Geschichte erzählt man sich, dass damals ein heiliger Bischof Valentin gelebt hat. Die Paare, die von ihm getraut wurden, bekam Blumensträuße überreicht.
England und der Valentinstag
Von Überlieferungen her, erzählt man sich in England, dass bereits seit dem 15. Jahrhundert dort immer wieder Paare am Valentinstag zusammengefunden haben. Diese haben sich dann Gedichte, oder kleinere Geschenke gemacht. Die Sache mit dem Blum könnte unter anderem auf die Frau eines Dichters zurückzuführen sein. Der Dichter trug den Namen Samuel Pepys, erschrickt seiner Frau sehr häufig Liebesbriefe. Sie hingegen reagierte darauf mit einem Blumenstrauß für ihn. Seit dieser Zeit stehen Briefe und Blumen in einer direkten Verbindung, und das nicht nur in der noblen Gesellschaft von Britannien.
Die Romantik
In der Zeit der Romantik, welches im frühen 19. Jahrhundert war, wurde dann eine Sprache entwickelt die uns heute noch sehr bekannt ist. Die Sprache der Blumen. Es gibt heutzutage sehr viele Dinge, die man einfach nur durch eine Blume sagen kann. Das vielen Menschen schwer fällt, Dinge einfach auszusprechen, gibt es für genau diese Personen eben die Sprache der Blumen. Die eigentliche Sprache der Blumen heißt Selam. Diese wiederum kommt aus dem osmanischen Reich. Hier hat eine Lady öfter ihren Mann nach Konstantinopel begleitet. Dies war im Jahre 1717. Sie beschrieb verschiedene Bräuche, darunter auch die Sprache der Blumen also Selam. Mädchen die in einem Harem gefangen waren, schicken auf diese Weise Botschaften an Ihre Liebsten, die sie draußen in der freien Welt hatten. Niemand durfte wissen was welche Blume zu bedeuten hat, damit sie nicht aufflogen. Die Lady nahm diese Geschichte mit nach England und verbreitete sie dort. Sie fand großen Anklang und seitdem werden auch in England und Europa überhaupt Blumen verschenkt.