MPU Vorbereitung

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Wer sich auf die MPU nicht vorbereitet, wird sicher nicht nur irritiert, sondern auch überrascht sein über das, was sie dort erwartet. Vor allem das Gespräch mit dem Gutachter wird nicht so verlaufen, wie man es sich am Anfang erhofft. Natürlich denkt der Betroffene erst einmal immer wieder an genau den Vorfall, der ihn hierher gebracht hat. Wegen diesem Vorfall muss er schließlich zu der MPU. Es fühlt sich schlecht, weil erwischt wurde. Dies ist jedoch eine falsche Perspektive.
Die Perspektive des Gutachters
Der Gutachter hat natürlich eine ganz andere Perspektive. Für ihn steht sofort von Anfang an fest, dass es keine Ausnahme war, was da vorgefallen ist. Hier werden sich vielleicht einige Menschen beschweren, und sagen natürlich war es eine Ausnahme, dass wird nie wieder vorkommen und so weiter. Diese Ausreden kennt der Gutachter und auch die Statistiken geben Ihnen das Recht so zu denken. Auf jede Auffälligkeit, wegen der man erwischt wurde, kommen meistens sehr viele manchmal kleinere und manchmal größere Vorfälle, die nicht geahndet werden. Hier denken sich dann die Menschen Gott sei Dank, ich wurde nicht erwischt.
Nicht die Auffälligkeit, sondern das Verhalten
Den Gutachter interessiert die einzelne Auffälligkeit nicht wirklich. Vielmehr jedoch das Verhalten der Person die zur MPU vorgeladen wurde. Er fragt sich, was hat wohl diesen Menschen dazu bewogen, sich derart negativ zu verhalten. Er möchte die Ursache verstehen und nicht das Delikt selber. Anders gesagt, man könnte auch fragen warum sich so viele Menschen richtig verhalten und nur diese eine Person falsch. Was ist da in der Persönlichkeit, was vielleicht nicht dorthin gehört. Wie kann man die Symptome verändern. Auch wird darüber gesprochen wie man die Situation ändern kann. Dieses Gespräch nimmt jedoch sehr viel Kraft in Anspruch und benötigt eigentlich auch eine sehr gute Vorbereitung. Daher fallen die meisten Menschen durch, die sich nicht auf die MPU vorbereiten lassen.

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Bierfässer früher und heute

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Viele Menschen nutzen heutzutage Zapfanlagen, um sich selber und auf Freunden ein kühles blondes Zapfen zu können. Doch wo kommt diese Tradition eigentlich her? Fest steht es gab früher schon Tonnen, aus denen verschiedene Getränke gezapft wurden. Die Fässer, die es heute gibt sind also nur die modernen Nachfolger dieser Gefäße, die man Tonnen nannte. Mit der Zeit wurden die Fässer immer weiter verbessert. Schließlich enthält Bier auch Kohlensäure, die so lange in dem Getränk vorhanden sein sollte, bis es getrunken wird. Daher müssen die Fässer nicht nur luftdicht abgeschlossen sein, sondern auch einen gewissen Druck überstehen können. Früher waren diese Fässer aus Holz, heute jedoch sind sie meistens aus Aluminium oder Stahlblech geformt. Früher hatten die Fässer noch eine sehr bauchige Form, denn man hatte nicht die Chance die Fässer von Maschinen bewegen zu lassen. Das bedeutete man muss sie von A nach B mit der Hand tragen, oder in dem Fall dann rollen. Heute wird das alles natürlich mit Hubwagen gemacht, doch früher musste man quer durch die ganze Stadt rollen. Früher gab es Fässer auch nur für die Profis, d.h. in Tavernen, Gaststätten und ähnlichen Betrieben. Heute sind sie natürlich auch für den privaten Gebrauch gemacht.
Fassbier ist besser
Viele Menschen trinken ihr Bier lieber aus einer wir Zapfanlage, als aus einer Flasche. Sie sagen, das Bier schmeckt einfach besser wenn es vom Fass kommt. Da jedoch heutzutage dass Bier nicht mehr in Holzfässern gelagert wird, sondern in deutlich moderneren, kann sich der Geschmack nur durch die Zapfanlage richtig entwickeln. Also ist das Bierfass sozusagen raus. Und nur ein Mittel zum Zweck. Es darf also vermutet werden, dass das Bier aus dem Fass, welches dann gezapft wird, etwas mehr sprudelt, dadurch die Fantasie über das Auge anregt. Man möchte einfach sofort mit trinken. Daher sagen eben viele Menschen, das Fassbier ist besser als ein Flaschenbier. Was der Kunde wünscht, wird von den Brauereien natürlich auch gemacht. Die Menschen möchten Fässer, also bekommen Sie diese auch. Es gibt sie in verschiedenen Größen, die meisten für den Hausgebrauch werden jedoch bei 5 l benutzt.
Ein teurer Spaß
Schaut man sich einmal die Preise für Flaschenbier an, und vergleicht diese mit Bier aus einer Zapfanlage, ist dieses immer noch teurer. Das kommt daher, dass weniger Menschen Fässer kaufen, als natürlich die Flaschen. Was weniger hergestellt wird ist in Deutschland nun mal teurer. Auch der Aufwand ist erheblich größer bei einer Zapfanlage, als beim Bier. Eine Flasche Bier wird geleert und dann zurück in den Kasten gestellt. Bei einer Zapfanlage ist dies anders, der Schrank wird muss sie immer wieder reinigen und hat daher natürlich einen größeren Aufwand als mit einer Flasche Bier.   

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Warum verschenkt man Blumen

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Die Ursprünge, warum man einen Blumenstrauss verschenkt sind sehr verschieden. Manche gehen sogar zurück bis in das alte Rom. Damals war der 14. Februar er einen Gedenktag, der die Menschen an die Göttin Juno erinnern sollte. Dieser Göttin wurden unter anderem Blumen geopfert. Auch wurden wie in einer Lotterie Paare zusammen gewandelt, die sich vorher noch nicht kannten. Diese Liaison hielt dann für ein Jahr und die Frauen bekamen an diesem Tag von ihren neuen Männern Blumen geschenkt. In einer anderen Geschichte erzählt man sich, dass damals ein heiliger Bischof Valentin gelebt hat. Die Paare, die von ihm getraut wurden, bekam Blumensträuße überreicht.
England und der Valentinstag
Von Überlieferungen her, erzählt man sich in England, dass bereits seit dem 15. Jahrhundert dort immer wieder Paare am Valentinstag zusammengefunden haben. Diese haben sich dann Gedichte, oder kleinere Geschenke gemacht. Die Sache mit dem Blum könnte unter anderem auf die Frau eines Dichters zurückzuführen sein. Der Dichter trug den Namen Samuel Pepys, erschrickt seiner Frau sehr häufig Liebesbriefe. Sie hingegen reagierte darauf mit einem Blumenstrauß für ihn. Seit dieser Zeit stehen Briefe und Blumen in einer direkten Verbindung, und das nicht nur in der noblen Gesellschaft von Britannien.
Die Romantik
In der Zeit der Romantik, welches im frühen 19. Jahrhundert war, wurde dann eine Sprache entwickelt die uns heute noch sehr bekannt ist. Die Sprache der Blumen. Es gibt heutzutage sehr viele Dinge, die man einfach nur durch eine Blume sagen kann. Das vielen Menschen schwer fällt, Dinge einfach auszusprechen, gibt es für genau diese Personen eben die Sprache der Blumen. Die eigentliche Sprache der Blumen heißt Selam. Diese wiederum kommt aus dem osmanischen Reich. Hier hat eine Lady öfter ihren Mann nach Konstantinopel begleitet. Dies war im Jahre 1717. Sie beschrieb verschiedene Bräuche, darunter auch die Sprache der Blumen also Selam. Mädchen die in einem Harem gefangen waren, schicken auf diese Weise Botschaften an Ihre Liebsten, die sie draußen in der freien Welt hatten. Niemand durfte wissen was welche Blume zu bedeuten hat, damit sie nicht aufflogen. Die Lady nahm diese Geschichte mit nach England und verbreitete sie dort. Sie fand großen Anklang und seitdem werden auch in England und Europa überhaupt Blumen verschenkt.

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© Sarah Steinfeld 2014